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Über mich ... und wie ich dir weiterhelfen kann!

Pferde begleiten mich schon mein ganzes Leben

Mit 4 Jahren saß ich das erste Mal auf einem Pony. Zum Reiten noch zu klein, fing ich an zu  voltigieren; 12 Jahre blieb ich bis auf Leistungsniveau dabei. Noch heute bin ich dankbar für dieses grundlegende Training meines Gleichgewichts. Zwischenzeitlich machte ich einen kurzen Abstecher in den Reitunterricht meiner damaligen Reitschule und war enttäuscht: So hatte ich mir Reiten nicht vorgestellt. Es fehlten die Zusammenarbeit mit dem Pferd, das Miteinander. Also ritt ich neben dem Voltigieren die Ponys meiner Cousine im Gelände und hatte großen Spaß am Zusammensein mit den Tieren. 

 

Irgendwann packte mich das Reiten dann doch!

Erst mit 18 Jahren und meiner ersten Reitbeteiligung fing ich an, richtig reiten zu lernen. Viele Jahre lang ritt ich mir den Hintern im Einzelunterricht wund, nicht nur auf meinen eigenen Pferden, sondern auf allem, auf das ich aufsitzen durfte. Eine intensive Zeit, viel harte reiterliche Arbeit, hier wurden alle Grundsteine meiner Reitausbildung gelegt. 

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Meine vierbeinigen Trainer

Insgesamt hatte ich über die Jahre drei eigene Pferde. Rocky, von dem ich mich trennte, um ihm ein tolles Leben als Familienpferd zu ermöglichen. Loveparade, eine Ausnahmestute und meine große Hoffnung für den großen Sport, die nur ein Jahr bei mir sein konnte  und krankheitsbedingt 4-jährig eingeschläfert werden musste. Und als letztes kam Wutz zu mir, meine größte Lehrmeisterin, die mich an meine Grenzen brachte und mich zum Lernen und Wachsen zwang. Sie ist auf vielen Bildern hier zu sehen und durfte im hohen Alter  friedlich gehen.

 

Mein Leben als Reiterin – leicht geht anders!

Von Anfang an begleiteten mich Pferde, die keine "Selbstläufer" waren, charakterstarke Tiere, die ganz deutlich zeigten, was sie davon hielten, wenn man als Reiter nach „Schema F" vorging. Und ich weiß genau, wie es ist, total gefrustet vom Pferd abzusteigen! Von Herzen klassische Dressurreiterin, kam ich mit diesen Pferden schnell an meine damaligen Grenzen. Auf das unterrichtete Ziehen, Drücken und Quetschen reagierten meine Pferde mit Gegenwehr und von einem harmonischen und leichten Reiten war ich weit entfernt. An dem Tag als meine Stute nur noch stieg, war für mich klar: So kann es nicht weitergehen,  es musste noch einen anderen Weg geben!

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Auf der Suche nach der Lösung

Wie alle Reiter*innen ging ich einige Irrwege, musste ich Fehler machen, mich und mein Reiten reflektieren. Ich nahm aus allen Reitweisen und Trainingsmethoden etwas mit und so formte sich allmählich die Art, wie ich reite und mit Pferden umgehe. Heute bin ich dankbar dafür, dass mir die Pferde damals so deutlich gezeigt haben, dass ich auf dem falschen Weg war, denn nur so konnte ich zu der Trainerin werden, die ich heute bin. Und auch jetzt schaue ich immer wieder über meinen Tellerrand, überprüfe Gelerntes und fülle meinen „Werkzeugkasten“ mit neuen Ideen und Methoden.

 

Neue Wege gehen – als Trainerin!

Einige Jahre ist es nun her, dass ich mich dazu entschieden habe, meinen Job im Labor zu verlassen, um endlich dem Ruf des Herzens zu folgen und mich voll und ganz den Pferden zu widmen. Ich begann mit klassischem Reitunterricht und Beritt, merkte aber schnell, dass dies nicht mein Weg war. 2015 kam ich mit Centered Riding® in Berührung und erfuhr das erste Mal, was es ausmacht, wenn man den Reiter in den Fokus stellt und wie sehr das Pferd davon profitiert. Dies war für mich der Startschuss, mich in meiner Arbeit mit Pferd und Reiter*in neu auszurichten und alte Ansätze zu überdenken. 

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Alles wächst zusammen …

Im nächsten Schritt tauchte ich tief in das Thema Reiterfitness ein. Es stellte sich heraus, dass dies die perfekte Ergänzung und Vorbereitung für das von mir gewünschte Reiten aus der Körpermitte war. Wow, was für ein Gefühl! Ich wusste, dass ich auf dem richtigen Weg war,  aber ich hatte diese Ahnung, dass noch etwas fehlte. Mit der Ausbildung zum NLP-Reitcoach®-Basic schloss sich nun endlich der Kreis. Das fehlende Puzzleteil war der mentale Aspekt.

 

Es geht darum, den Reiter und die Reiterin optimal aufs Reiten vorbereiten, mental, körperlich und im Sitzgefühl , um zu einem wirklich feinen und fairen – eben dem bestmöglichen Reiten zu kommen.

 

Vom Pferdetrainer zum Trainer für Menschen mit Pferd – das war und ist mein Weg!

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Sitzschulung nach Centered Riding®

Wir können nur das vom Pferd verlangen, was wir auch selbst in der Lage sind zu leisten!

Centered Riding ® bedeutet Reiten aus der Körpermitte und ist kein weiterer Reitstil, sondern eine Möglichkeit, klassisches Dressurreiten auf eine neue und andere Art zu betrachten

Leitsätze und Hilfengebung verändern sich nicht, lediglich die Sicht auf den Reiter bekommt einen anderen Schwerpunkt.

Das Körpergefühl, die Balance und das Bewusstsein für Hilfengebung erhalten eine neue Bedeutung, die Reiter*innen stehen dadurch im Fokus.

 

Als Reiterin hatte ich hier die Möglichkeit, zu lernen, was es bedeutet, meinen eigenen Körper wahrzunehmen und wie sehr die Pferde davon profitieren, wenn ich ihn bewusst einsetze.

Die Ausbildung zur Centered-Riding-Instructorin ® hat mein Reiten und Unterrichten damit maßgeblich bereichert.

Fitnesstraining und Yin Yoga

"Es ist, was es ist, und es wird, was du daraus machst"( Verfasser unbekannt)

Durch intensives Training, die Ausbildung zur Fitnesstrainerin B-Lizenz und die Yin-Yoga-Ausbildung erlebte ich die Vorteile  gezielten Trainings.

Durch die neu gewonnene Körperhaltung, eine größere Beweglichkeit und mehr Kraft erfuhr ich ein ganz neues Reitgefühl.

Plötzlich war ich in der Lage, mich mit Leichtigkeit selbst auf dem Pferd zu tragen. Meine Körperhaltung hielt ich ohne Anstrengung aufrecht, mein Sitz war beweglicher und meine Koordination deutlich schneller.

Somit konnte ich mich auf das Wesentliche konzentrieren: das Reiten!

 

Meine Pferde nahmen dies dankbar an und zeigten mir, wie groß der Einfluss einer guten Körperwahrnehmung wirklich ist.

Mental Coaching

… denn der Kopf reitet immer mit! 

In der Ausbildung zum NLP-Reitcoach® (Basic) durfte ich tief in das Coaching und Mentaltraining eintauchen.

Ich bin begeistert und regelrecht erstaunt, was alles möglich ist: Von der Turniervorbereitung bis zum Umgang mit Ängsten ist hier alles dabei.

Gerade nach meinem eigenen schweren Reitunfall haben mir die gelernten Methoden wieder zurück in den Sattel geholfen.

Und auch das positive Feedback von Turnierreiter*innen der hohen Klassen hat mir gezeigt, wie wichtig Mental Coaching für erfolgreiches Reiten ist. Nicht umsonst arbeiten fast alle erfolgreichen Reiter mit Mental Coaches! 

 

Doch jeder Reiter kann davon profitieren und sein Reiten auf eine neue Ebene heben.

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All diese Aspekte haben dazu beigetragen, dass sich mein Konzept

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über die Jahre immer mehr formte und weiter entwickelte.

Der Ansatz, den Reiter mit seinen physischen und mentalen Aspekten in den Fokus zu stellen und somit zu feinem, gefühlvollem und fairem Reiten zu leiten, spiegelt sich in all meinen Angeboten wieder.

Hier findest du mehr dazu.

Ich freue mich, dich auf deinem Weg begleiten zu dürfen!
Mareike